Wie werden wir besser? Globales Lernen und regionales Handeln in der Versorgungsforschung

Rückblick auf den Zi-Congress Versorgungsforschung 2019

Der Zi-Congress Versorgungsforschung 2019 kommt in die Jahre und fand nach 2015 und 2017 nun bereits zum dritten Mal statt. Nur die Form hat sich geändert. Wir beabsichtigen, unter dem neuen Namen „Zi-Congress“ eine dauerhafte Veranstaltungsreihe zu etablieren und die Veranstaltung alle zwei Jahre durchzuführen.

Die Versorgungsforschung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Sie ist der Zweig der medizinischen Wissenschaften, der die tatsächliche Patientenversorgung in den Fokus nimmt. Regionale Besonderheiten und demografischen Veränderungen haben Einfluss auf die medizinische Versorgung, das Patientenverhalten und das Leistungsspektrum der Ärzte.Vor diesem Hintergrund will das Zi nationale sowie internationale Experten, Wissenschaftler, Ärzte aus der Praxis, Vertreter der Selbstverwaltungsorgane und Gesundheitspolitiker an einen Ort zusammenbringen.

Der Zi-Congress bietet dafür eine Plattform für den intensiven fachlichen Austausch soll helfen, die aktuelle Versorgungslage aus verschiedenen Blickwinkeln besser verständlich zu machen. Ganz im Vordergrund steht dabei das Ziel, die Zukunft der Versorgung nachhaltig und sicher zu gestalten.

Im Mittelpunkt des zweitägigen Zi-Congresses 2019 standen folgende Schwerpunkte mit aktuellen Themen zur Diskussion:

Tag 1 – VERSORGUNGFORSCHUNG MIT BLICK AUF GESUNDHEITSPOLITIK UND -PLANUNG

  • Digitale Patientenakten –  Fortschritte für die Versorgung?
  • Netzwerkanalysen und Forschungsnetzwerke – Neue Herausforderungen für die Versorgungsforschung
  • Gesundheitssystementwicklung – Steuerung und Planung unter regionalen Gesichtspunkten

Tag 2 – VERSORGUNGSFORSCHUNG AUS DEM BLICKWINKEL DER PRAKTIKER

  • Von den Daten zu einer besseren Versorgung –  Mut zur Lücke? 
  • Leitlinien mit regionalen Schwerpunkten – Hilft uns das weiter?
  • Versorgungsforschung – Bedeutung für Berufsverbände und Fachgesellschaften                         

Konferenzsprachen waren wie in den Vorjahren Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung.    

Der Kongress wurde bei der Ärztekammer Berlin für beide Veranstaltungstage mit jeweils 6 CME-Punkten, für beide Tage mit 12 CME-Punkte, als Fortbildung zertifiziert (VNR 1901516).                      


Kontakt

Jörg Bätzing